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JUMO tecLine pH-Elektrode (Glasschaft + Hochtemperatur-Gel, Loch-Diaphragma, Schraubkopf Pg13,5, 120mm, Salzvorlage)

Artikelnummer: 800249
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Produktinformationen "JUMO tecLine pH-Elektrode (Glasschaft + Hochtemperatur-Gel, Loch-Diaphragma, Schraubkopf Pg13,5, 120mm, Salzvorlage)"

Wenn Sie eine pH-Elektrode für heiße Prozessbedingungen suchen und dabei Wert auf HT-Glas, Loch-Diaphragma, Hochtemperatur-Gel und Salzvorlage legen, treffen Sie mit dieser JUMO tecLine Variante eine sehr gute Wahl.

JUMO tecLine pH-Elektrode mit Glasschaft, Hochtemperatur-Gel, Loch-Diaphragma, Schraubkopf Pg13,5, 120 mm und Salzvorlage

Diese tecLine pH-Elektrode ist für anspruchsvolle pH-Messungen bei erhöhten Dauertemperaturen ausgelegt. Sie eignet sich besonders für Prozesse, in denen Standardelektroden thermisch stärker belastet werden und deshalb eine speziell dafür ausgelegte Ausführung benötigt wird. Durch die Kombination aus HT-Glas, Hochtemperatur-Gel, Loch-Diaphragma und Salzvorlage ist diese Variante vor allem für Anwendungen interessant, bei denen hohe Temperaturen und schwierigere Medien zusammenkommen.

Technische Daten

  • Grundtyp: Glasschaft
  • Aktivteil: HT-Glas
  • Messbereich: pH 0 bis 14
  • Temperaturbereich: 0 bis +135 °C
  • Diaphragma: Loch-Diaphragma, Gel aus polymerisiertem Festelektrolyt („diaphragmenlos“)
  • Elektrischer Anschluss an Elektrode: Schraubkopf Pg13,5 (S8)
  • Ableitsystem: Hochtemperatur-Gel, versiegelt, Patronen-Ableitsystem
  • Einbaulänge: 120 mm
  • Typenzusatz: Salzvorlage (837)

Vorteile dieser Ausführung

Ein großer Vorteil dieser Ausführung liegt in ihrer Eignung für Temperaturen bis +135 °C. Genau deshalb ist sie besonders dann sinnvoll, wenn pH-Messungen auch unter dauerhaft warmen oder heißen Prozessbedingungen zuverlässig funktionieren müssen.

Das HT-Glas ist für den Bereich pH 0 bis 14 ausgelegt und macht die Elektrode zu einer passenden Lösung für thermisch anspruchsvollere Anwendungen. Damit richtet sich diese Variante an Anwender, die bewusst eine Hochtemperatur-Ausführung wählen und nicht auf eine einfache Standardelektrode setzen möchten.

Warum sollte man genau diese Elektrode kaufen?

Diese Ausführung lohnt sich vor allem dann, wenn neben der Temperaturbeständigkeit auch eine robuste Lösung für belastendere Medien gefragt ist. Das Loch-Diaphragma mit Gel aus polymerisiertem Festelektrolyt ist für Anwendungen interessant, in denen klassische Diaphragmen schneller verschmutzen oder zusetzen können.

Dadurch ist die Elektrode auf einen möglichst zuverlässigen Betrieb auch unter schwierigeren Bedingungen ausgelegt. Die Salzvorlage ist zusätzlich ein Vorteil, wenn eine längere Standzeit gewünscht ist, insbesondere in anspruchsvollen Prozessen.

Das Hochtemperatur-Gel und das versiegelte Patronen-Ableitsystem ergänzen die Ausführung zu einer robusten und prozesstauglichen Lösung. Mit dem Schraubkopf Pg13,5 (S8) und der Einbaulänge von 120 mm lässt sich die Elektrode in viele gängige Messstellen integrieren.

Die Kombination aus Hochtemperaturbeständigkeit, verblockungsarmer Diaphragma-Ausführung und Salzvorlage macht diese Variante besonders für Anwendungen interessant, in denen sowohl Temperatur als auch Medium erhöhte Anforderungen an die Elektrode stellen.

Typische Einsatzbereiche

  • Prozesse mit höheren Dauertemperaturen
  • Sterilisationsanwendungen
  • Messstellen, an denen der pH-Wert auch unter thermisch anspruchsvolleren Bedingungen zuverlässig überwacht werden muss
  • fluoridhaltige Medien bis 1000 mg/l HF

Weitere Eigenschaften

Ursprungsland DE
Zolltarifnummer 90278930
Technische Daten
Aktive Elemente der pH- bzw. Redoxelektrode
Membranglas bzw. Aktivteil Bezeichnung pH- bzw. Redox-Bereich Temperaturbereich Typische Anwendung
UW-Glas Universal-Glas pH 0 ... 12
(kurzzeitig pH 14)
-5 ... +80 °C Wasser- und Abwassertechnik,
Prozessmesstechnik,
ionenarme Medien
HA-Glas Hochalkali-Glas pH 0 ... 14 -5 ... +80 °C Bei stark alkalischen Medien (über pH 12)
HT-Glas Hochtemperatur-Glas pH 0 ... 14 0 ... +135 °C Bei Temperaturen über 80 °C bzw.
bei stark alkalischen Medien
DS-Glas Dampfsterilisierbares Glas pH 0 ... 12 -5 ... +80 °C
kurzzeitig bis 130 °C (20 min)
Bio-, Pharma- und Lebensmitteltechnik,
Sterilisationsprozesse
C-Glas Fluoridbeständiges Glas pH 0 ... 11 -5 ... +50 °C Fluoridhaltige (flusssäurehaltige) Medien
c(HF) ≤ 1000 mg/l
Platin-Kuppe Redox-Messung ±2000 mV -10 ... +135 °C Chromatreduktion,
Nitritoxidation,
Schwimmbad- und Trinkwasser-Desinfektion
Gold-Kuppe Redox-Messung ±2000 mV -10 ... +135 °C Cyanidoxidation,
Wasserdesinfektion
Bauvarianten des Bezugssystems (Referenz- bzw. Bezugselektrode)
Bei den JUMO-tecLine-Elektroden werden ausschließlich silberionenfreie Bezugselektrolyte eingesetzt. Ein Patronen-Ableitsystem beinhaltet das Silber-Silberchlorid (Ag/AgCl). Es kommen verschiedene Diaphragmaformen zum Einsatz.
Diaphragmatyp Erläuterung Mögliche Elektrolyten Empfohlene Mindestleitfähigkeit des Messmediums Typische Anwendung / Einschränkungen
1× Keramik-Diaphragma Hochwertiges Zirkondioxid-Diaphragmaa Polymerisierter Festelektrolyt Ohne Salzvorlage: 100 µS/cm
Mit Salzvorlage: 50 µS/cm
Allgemeine Wasser- oder Abwassertechnik,
industrielle Prozesse usw.
Flüssig-KCl 5 µS/cm
3× Keramik-Diaphragma Wie oben, durch Erhöhung der Anzahl höherer KCl-Austritt Polymerisierter Festelektrolyt Ohne Salzvorlage: 50 µS/cm
Mit Salzvorlage: < 50 µS/cm
Bei verschmutzten oder ionenarmen Medien;
Tieftemperaturanwendungen
Flüssig-KCl 0,1 µS/cm
Glasfaser-Diaphragma Glasfaser-Bündel statt Keramik-Diaphragma bei Elektroden mit Kunststoffschaft Polymerisierter Festelektrolyt Ohne Salzvorlage: 150 µS/cm
Mit Salzvorlage: 100 µS/cm
Allgemeine Wasser- oder Abwassertechnik
(leicht verschmutzte Medien)
PTFE-Ring-Diaphragma Großflächiges Ring-Diaphragma Polymerisierter Festelektrolyt Ohne Salzvorlage: 100 µS/cm
Mit Salzvorlage: 50 µS/cm
Nur bei sehr stark verschmutzten oder z. B. ölhaltigen, anhaftenden Medien
Ringspalt- oder Loch-Diaphragma Offener Übergang zwischen Festelektrolyt zum Medium, ring- oder punktförmig ausgeführt Polymerisierter Festelektrolyt Ohne Salzvorlage: 500 µS/cm
Mit Salzvorlage: 500 µS/cm
Suspensionen, Lacke, Medien mit Feststoffen, stark verschmutzte Medien;
nicht geeignet für sehr reine Trinkwässer oder ionenarme Medien

a Hochwertiges Keramikmaterial mit gleichbleibender Porosität, dadurch optimale Diffusionseigenschaften.